Kurt Heuser, geb. 6. Februar 1915 in Kiel, gest. am … Er war seit dem 18. November 1939 mit Christine Luise Ingeborg Niessen, geb. 12. Februar 1921 in Traben-Trarbach, Tochter des Weingutsbesitzers Christian-Wilhelm Niessen und dessen Ehefrau Auguste, geb. Faust, verheiratet. Nach dem Abitur trat Kurt Heuser 1935 als Berufssoldat in die Deutsche Wehrmacht ein, der er als Heeresoffizier bis Kriegsende 1945 angehörte. In den 10 Jahren bis zur Aufstellung der Bundeswehr und seinem Wiedereintritt in das Soldatenleben machte er sich auf dem Weingut seines Schwiegervaters nützlich. 1971 wurde er als Oberstleutnant pensioniert, die letzten Jahre seiner aktiven Offizierslaufbahn war er im Bundesverteidigungsministerium beim Militärischen Abschirmdienst (MAD) tätig.
Nach seiner Pensionierung bewirtschaftete Kurt Heuser, unterstützt von seiner Frau Inge, das Weingut Niessen in Traben-Trarbach. Daneben fand er Zeit für eine Reihe ehrenamtlicher Posten; sein besonderes Interesse galt dabei der Kommunalpolitik; Von 1975 bis 1979 war er 1. Beigeordneter der Stadt Traben Trarbach.
Das schöne alte Haus von Kurt und Inge Heuser in der Wildbadstr, 9 ist ein Hort der Gastlichkeit.
Kinder:
a) Karl Wilhelm Kurt Heuser, geb. 20. September 1940 in Trier, verstorben am 06.12.2017. Nach Abitur und Wehrdienst studierte „Kurtchen“, wie er zur besseren Unterscheidung von seinem Vater im Familienkreise genannt wird, an den Universitäten Bonn und Köln Betriebswirtschaft. Seit einigen Jahren steht er bei der Kölner Firma Klöckner-Humboldt-Deutz in der Position eines Verkaufsdirektors.
Kurt Heuser ist seit dem 18. Mai 1968 mit Karin Ludendorff, geb. 27. August 1943 in Breslau, Tochter des Oberst i .G.a.D. Hans Joachim Ludendorff und dessen Ehefrau Marianne, geb. Gehlsen, verheiratet. Auf der Hochzeit erinnerte sein Vater in einer kleinen Rede an Heuser‘sche Familien-Traditionen:
„Liebes Brautpaar, liebe Gäste!
Als Familienältester dieses Stammes der Heuserschen Familie sollte ich noch einige Worte sprechen.
Als wir Dich, Karin, am 1. Mai 1965, also vor über 3 Jahren, hier in TrabenTrarbach kennenlernten, -und die folgenden Monate und Jahre bestätigen dies- war unser Eindruck, als ob Du schon immer zur Familie gehören würdest. Du warst nicht fremd, du fandest Dich zurecht in einem recht temperamentvollen Haus und Kreis. Du halfst bei der Weinlese, so als hättest Du diese Tätigkeit schon jahrelang gemacht, mit Erfolg versuchtest Du Land und Menschen hier zu verstehen, Du wurdest uns eine zweite Tochter.
So möchte ich nun einige Worte an das derzeit jüngste Ehepaar Heuser, an das jüngste Glied in einer langen, langen Ahnenkette richten. Du, liebe Karin, kommst dabei aus einer Familie, die Männer hervorgebracht hat, die sich vor der Geschichte einen Namen gemacht haben, und deren Ahnenreihe vereinigt sich nun in Euch mit unserer Familie.
Welt- und Kulturgeschichte spiegeln sich auch in unserer Familiengeschichte